Was ist Bauschutt?

Bauschutt fällt beim Neubau, Ausbau, bei Sanierungen aber auch beim Abriss entsteht auf jeder Baustelle an. Er kann, soweit nicht mit Fremd- oder Schadstoffen vermischt, weitgehend wiederverwertet werden.

 

Was fällt alles unter Bauschutt?

Unter dem Begriff Bauschutt versteht man den mineralischen Anteil aller Bauabfälle, der besonders häufig in Ziegeln, Beton, Fliesen, Mauersteinen oder Putzresten vorkommt.

Was ist kein Bauschutt?

Andere Materialien, wie Kunststoffe, Verpackungen, Holz, Papier, Gipskartonplatten (Rigips), Holzfaserzement (Heraklith), Glaswolle oder Steinwolle, Farben und Lacke

Allgemeine Infos zu der Entsorgung:

Sollte der Abfall verunreinigt sein, wird er als gemischte Baustellenabfälle entsorgt. Durch aussortieren oder getrennt halten von bestimmten Abfällen wie z.B. Holz, Bauschutt, Metall oder Gipskortonplatten lassen sich einige Kosten auf der Baustelle einsparen. Getrennt gesammelte Abfälle sind günstiger in der Entsorgung und dadurch rechnet sich auch häufig ein zweiter oder dritter Container für diese Abfälle.

Möglichkeiten der Entsorgung:

BeschreibungAVVGeeignete ContainerAnlieferung Anlieferung
Beton -
reinen Betonabbruch
170101

Minicontainer

1 m³



Absetzcontainer

2-10 m³



Abrollcontainer


7 - 12 m³
gemischter Bauschutt - Natursteine, Mauerwerk, Ziegelsteine, zerkleinerten Straßenaufbruch, reinen Betonabbruch, sowie Fliesen und Kacheln, Dachziegel, ferner Mörtel- und Putzreste, normalerweise auch Wachbecken und Toiletten170107
gemischter Bauschutt, der gefährliche Stoffe enthält170106*